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Wegen schlechten Wetters1. Wettkampf nach dem Lockdown: abgesagt

Erst die Pandemie, nun Regen und Wind: Das Berner Tennisturnier «After Corona Super Slam» konnte nicht ausgetragen werden. Organisator Yanick Matter und seine Mitstreiter hätten eine Vorreiterrolle eingenommen.

Die Thunerin Valentina Ryser trainiert in Biel.
Die Thunerin Valentina Ryser trainiert in Biel.
Archivbild: Christian Pfander

Allein schon die Ausschreibung hatte was Triumphales. Zum «After Corona Super Slam» lud Yanick Matter, es hätte der wohl erste Wettkampf auf Berner Boden werden sollen nach dem Lockdown, das erste Turnier nach drei Monaten Zwangspause. Auf der Anlage Dählhölzli wären sich Vertreter der erweiterten nationalen Spitze gegenübergestanden, wenige Stunden nachdem durch Lockerungsschritt 3 des BAG derlei Veranstaltungen überhaupt wieder möglich waren.

Angekündigt hatte sich unter anderen die Thunerin Valentina Ryser. Die 18-Jährige, 2019 Achtelfinalistin in der Juniorenkonkurrenz des Australian Open, war vorzüglich in die Saison gestartet, die Oberländerin stiess innert weniger Wochen in gleich zwei Profiturnieren der niedrigsten Stufe in den Final vor.

In Bern wäre die Nummer 12 der Schweiz Mitfavoritin und direkt für die 2. Runde qualifiziert gewesen. Ryser aber gelangte genauso wenig zu ihrem ersten Einsatz nach der Pandemie wie alle anderen Teilnehmer. Das Turnier wurde wegen schlechten Wetters abgesagt. Organisator Matter bedauerte die Entwicklung selbstredend, er und seine Mitstreiter hätten ob des frühen Zeitpunkts des Events eine Art Vorreiterrolle eingenommen.

Auf der Anlage hätte vieles so sein sollen, wie es vor Corona war. Das Restaurant wäre geöffnet, Publikum zugelassen gewesen. Matter sagt, der Entscheid sei richtig gewesen, am Samstag habe der starke Wind faire Bedingungen verunmöglicht. Er ist entschlossen, demnächst einen weiteren Anlauf zu nehmen.