2017-01-14 11:04

Grafische Acrylgemälde in der Bibliothek

Spiez

Bis zum 4. März zieren grafische Acrylgemälde von Karin Strickler die Wände der Bibliothek. Die Werke der Spiezerin mit argentinischen Wurzeln sind vorwiegend grafischer Natur.

Karin Strickler neben ihren Bildern.

Karin Strickler neben ihren Bildern.

(Bild: Heidy Mumenthaler)

  • Heidy Mumenthaler

Nach ihrem Grafikstudium in der Schweiz reiste Karin Strickler (26) an ihren Geburtsort nach Argentinien. «Dort habe ich 2015 viel gemalt. Nach einem kurzem Malkurs und einigen Monaten intensivem Selbststudium konnte ich Anfang 2016 in Buenos Aires meine Werke in verschiedenen Galerien der Stadt ausstellen» erzählt die Grafikerin.

Nun ist sie seit einigen Monaten in der Schweiz zurück und hat nach Möglichkeiten gesucht, ihre Werke dem einheimischen Publikum zu zeigen. «Ich bin froh, diese Chance in Spiez bekommen zu haben, wo ich seit meinem 11. Lebensjahr aufgewachsen und wohnhaft bin.» In Thun besuchte sie das Gymnasium, und in Bümpliz bei Bern studierte sie visuelle Kommunikation.

Mit ihrer Ausstellung «Grafische Acrylgemälde» möchte sie ihren Stil vorstellen. «Meine Werke sind vor allem grafischer Natur. Diese sind präzise gemalt und enthalten reine Farbflächen. Die Formen und die aufeinander abgestimmten Farbtöne spielen eine grosse Rolle dabei, eine Tiefenwirkung zu erzeugen», verrät Strickler. Zu ihrem Stil führte ihr Studium im Bereich Grafikdesign und ihre daraus entwickelte Liebe fürs Detail.

«Das Gefühl für Komposition habe ich im Laufe meines Studium verbessert», ergänzt die grafische Künstlerin. Ihre Werke entstehen in verschiedenen Variationen: Einige Gemälde wurden vorher in Skizzenform oder im Computer gezeichnet wie zum Beispiel die strukturierten Tierbilder.

Zurzeit versucht Karin Strickler ihre Tätigkeit als Künstlerin in der Schweiz und Argentinien zu bekräftigen: «Ich habe mich vor kurzem für die Jkon’17 in Olten beworben. Dies ist ein Kunstevent, der vier Tage dauert und Werke aus verschiedenen Kunstrichtungen zeigt. Ausserdem möchte ich wieder nach Buenos Aires reisen und dort ausstellen.»