2019-10-03 07:16

Zwei Ausfälle und null Punkte am Ort des Schreckens für Wacker

Handball

Wacker Thun unterliegt in St. Gallen abermals und verliert mit Reto Friedli und Dario Lüthi zwei Spieler.

Musste nach einem Schlag auf den Hinterkopf ausgewechselt werden: Reto Friedli. (Archivbild)

Musste nach einem Schlag auf den Hinterkopf ausgewechselt werden: Reto Friedli. (Archivbild)

(Bild: Christian Pfander)

  • Adrian Horn

    Adrian Horn

St. Gallen mag seine Reize haben. Für die Leute von Wacker Thun ist die Ostschweizer Stadt gegenwärtig keine Reise wert. Zum dritten Mal in Folge verloren die Berner Oberländer am Mittwoch in der Kreuzbleiche, der Spielstätte St. Otmars.

Immerhin gelang ihnen ein passabler Vortrag, nachdem sie in den vorangegangenen beiden dortigen Gastspielen Kanterniederlagen kassiert hatten. 25:27 unterlagen sie.

Eineinhalb Tage vor der Abreise an die EHF-Cup-Partie in Belgien war Coach Martin Rubin bemüht, keinen seiner Akteure zu sehr zu forcieren. Erschwert wurde dieses Vorhaben durch die Ausfälle von Reto Friedli und Dario Lüthi, welche sich während der Begegnung verletzten. Wie lange sie aussetzen müssen, ist nicht klar.

Friedli wurde nach einer Viertelstunde und einem Schlag auf den Hinterkopf durch Yannick Schwab ersetzt, der gewöhnlich für Steffisburg in der Nationalliga B aufläuft.

Zu viel lief aus Sicht der Gäste schief, als dass Punkte hätten resultieren können: Flavio Wick parierte in den ersten 23 Minuten lediglich einmal, Topskorer Nicolas Suter erzielte keinen Treffer, und als Otmar vor der Pause schwächelte, zog der Cupsieger daraus keinen Profit.

Nicht in den Griff kriegten die Thuner Andrija Pendic, der neun Tore schoss. Mit ihm, dem im Sommer verpflichteten Rares Jurca, einem weiteren ehemaligen Kadetten-Schaffhausen-Spieler, und dem dänischen Ex-Europameister Bo Spellerberg verfügen die Ostschweizer über erstklassiges Personal im Rückraum. Wer dieses Ensemble bezwingen will, zumal auswärts, braucht einen guten Tag. Wacker erwischte bloss keinen ganz schlechten.

Wacker: Wick (56. Winkler); Holm (4), Felder (1), Dähler (3), Suter, Schwab (1), Lanz, Wyttenbach (5/1), Friedli (1), Lüthi, Simon Huwyler, Manse (1), Gruber (3), Delhees (6).