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Kommentar zur MaskenpflichtDen Schutz zu verweigern, ist spiessig

Man nimmt keinen Schaden, wenn man sich an Regeln hält. Im Gegenteil: Es macht einen zum angenehmen Mitmenschen, weil man das grosse Ganze sieht.

Wenn Nancy Pelosi als höchste US-Demokratin eine Maske trägt, dann wird man das wohl hierzulande auch schaffen (und wieso eigentlich nicht genauso chic?).
Wenn Nancy Pelosi als höchste US-Demokratin eine Maske trägt, dann wird man das wohl hierzulande auch schaffen (und wieso eigentlich nicht genauso chic?).
Foto: Keystone

Abgesehen vom wissenschaftlichen Gezänk, ob Masken nun nützen oder nicht beziehungsweise ob sie nur die Trägerin schützen oder nur deren Umgebung oder beides, also abgesehen davon, dass man staunte, wie sehr über eine solch simple Frage in der Fachwelt Uneinigkeit bestehen kann, verwunderte etwas anderes ja noch viel mehr: dass dieses Ding aus Stoff, das man in den meisten Fällen nur für kurze Zeit über Mund und Nase ziehen muss – eine Fahrt mit dem Tram dauert in der Regel 20 Minuten, mit der S-Bahn vielleicht eine halbe Stunde –, nachgerade einen Eingriff in die persönliche Freiheit darstellen soll und deshalb den freiheitsliebenden Schweizerinnen und Schweizern nicht zugemutet werden kann.

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