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Glosse zur MaskenpflichtWir demaskierten Schweizer

Dass wir Vorschriften brauchen statt Empfehlungen, liegt nicht am speziellen Nationalcharakter. Sondern daran, dass wir allzu menschlicher Durchschnitt sind.

Gegen die Maske sind wir wie einst der Tell gegen das Grüssen des Gesslerhuts: «Wilhelm Tell» (1897) von Ferdinand Hodler im Zürcher Kunsthaus.
Gegen die Maske sind wir wie einst der Tell gegen das Grüssen des Gesslerhuts: «Wilhelm Tell» (1897) von Ferdinand Hodler im Zürcher Kunsthaus.
Foto: Keystone

Liebe Landsleute, gut, dass wir in Sachen Maskenpflicht endlich die Kurve gekriegt haben! Oder wenigstens ein Kürvchen. In den Läden, Bars und Clubs, wo die Aerosole und Tröpfchen einem rasch auf die Pelle rücken, ist der Mund-und-Nasen-Schutz ja (noch) nicht vorgeschrieben, ein bisschen Risiko muss sein. Zum Beispiel vor der Gemüseauslage, wo manche drängeln, als gehe es um den allerletzten Kopfsalat.

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