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Umfrage zu AntisemitismusJudenhass: Studie bringt die hässliche Seite der Schweiz an den Tag

Abschätzige Kommentare, Drohungen, blöde Sprüche: Jede zweite Jüdin, jeder zweite Jude wurde schon verbal angegangen. Die Diskriminierung kommt aus der Mitte der Gesellschaft.

Auf der Strasse, bei der Arbeit und an Schulen sind Jüdinnen und Juden in der Schweiz häufig mit Beleidigungen oder Drohungen konfrontiert: Jüdische Kinder unterwegs in der Stadt Zürich.
Auf der Strasse, bei der Arbeit und an Schulen sind Jüdinnen und Juden in der Schweiz häufig mit Beleidigungen oder Drohungen konfrontiert: Jüdische Kinder unterwegs in der Stadt Zürich.
Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)

Im Zug nach Zürich und an der Universität trägt er die Kippa nicht, auch im Ausgang legt er sie ab. «Ich will an bestimmten Orten nicht auffallen und nicht riskieren, angegangen zu werden», sagt der Student aus Basel. Er bezeichnet sich als modern-orthodox. Das heisst, er befolgt zwar die meisten Ge- und Verbote des jüdischen Glaubens, aber kleidet sich ansonst wie alle anderen – mit Ausnahme der speziellen Kopfbedeckung.

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