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Ein Ja gegen den Investitionsstau

Krematorium, «Strämu» etc. – die Investitionen der Stadt im Jahr 2020 sind hoch. Der Stadtrat goutiert dies ausdrücklich und sagt Ja zum Budget. Sorgen bereiten ihm die vielen zusätzlichen Stellen.

Einer der grossen Investitionsposten im Jahr 2020: Das neue Krematorium, das derzeit neben dem Schorenfriedhof gebaut wird. Foto: Patric Spahni
Einer der grossen Investitionsposten im Jahr 2020: Das neue Krematorium, das derzeit neben dem Schorenfriedhof gebaut wird. Foto: Patric Spahni

Ein ausgeglichenes Budget 2020, das vom Parlament einstimmig angenommen wird – alles in Butter? Nicht ganz, wie die Debatte zum Voranschlag der Stadt Thun an der gestrigen Parlamentssitzung zeigte. Auch wenn die allermeisten Kennzahlen des Voranschlags (vgl. Kasten) für positive Stimmung sorgten. So sind die Investitionen mit 31,6 Millionen Franken zwar massiv überdurchschnittlich – 2020 stehen Projekte wie der laufende Neubau des Krematoriums oder die weitere Sanierung des Strandbads an. Und auch der bauliche Unterhalt schlägt mit 17,7 Millionen deutlich höher zu Buche als in den Vorjahren. Doch: «Wir schieben unseren Sanierungsbedarf nicht mehr vor uns her, sondern tragen den Berg ab», sagte Finanzvorsteherin Andrea de Meuron (Grüne), die ihr erstes Budget präsentierte. Zwar stiegen die Schulden, diesen stehe aber ein Gegenwert gegenüber – Neubauten und sanierte Liegenschaften.

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