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Kein zusätzlicher Druck gegen das Einbahnregime

Stadtrat (2): Mit einem neuen Vorstoss wollten SVP und FDP weiter Druck gegen das Thuner Einbahnregime aufbauen. Doch dazu kam es letztlich gar nicht.

gbs
Der Maulbeerkreisel in Thun.
Der Maulbeerkreisel in Thun.
Patric Spahni

Mittels Motion wollten die SVP-Fraktion sowie die drei Vertreter der FDP im Stadtrat die Regierung beauftragen, das stark kritisierte Einbahnregime vom Maulbeerkreisel zum Lauitor «so schnell wie möglich rückgängig zu machen».

Der Gemeinderat zeigte sich grundsätzlich zu einer Prüfung bereit, wies aber darauf hin, dass er gemeinsam mit dem Kanton für dieses Regime zuständig sei, folglich nicht selbst entscheiden könne. Deshalb sei der Vorstoss nicht motionsfähig. Erstunterzeichner Philipp De­riaz (SVP) war mit der Umwandlung in ein weniger verbindliches Postulat einverstanden.

Deriaz fand zudem, «dass es im Kampf gegen den Stau Sinn macht, alle möglichen Optionen zu prüfen», somit eben auch die Rückkehr zur alten Verkehrs­führung. Hanspeter Aellig (FDP) unterstützte dies und sprach von einem «groben Planungsfehler». Durch das stetige Stop-and-go-Fahren im Stau auf der Hofstettenstrasse werde der Treibstoffverbrauch erhöht – «und damit auch Klimabemühungen torpediert».

Sarah Zaugg (Grüne) hingegen wehrte sich gegen Schnellschüsse. Es gelte die Analyse der aktuellen Verkehrszählungen und des Forumsprozesses abzuwarten. «Zudem ist das Ziel des Bypass nicht weniger Stau ge­wesen, sondern weniger Verkehr in der Innenstadt. Das wurde erreicht.»

Als auch Margrit Schwander (SP) und Simon Werren (BDP/GLP) sich gegen das Postulat aussprachen, zeichnete sich eine Ablehnung ab. Dieser kam Deriaz zuvor: Vor der Schlussabstimmung zog er den abgeschwächten Vorstoss zurück.

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