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Corona-Medikament geht ausSpitäler schlagen Alarm: Vorräte reichen nur noch für wenige Patienten

Die USA haben fast die gesamte Remdesivir-Produktion gehamstert. Das Medikament hilft bei schweren Covid-19-Verläufen. Was heisst das für die Schweiz?

Remdesivir kann den Aufenthalt auf der Intensivstation verkürzen: Ein Covid-19-Patient im Lausanner Universitätsspital.
Remdesivir kann den Aufenthalt auf der Intensivstation verkürzen: Ein Covid-19-Patient im Lausanner Universitätsspital.
Foto: Keystone

Es sind beunruhigende Nachrichten. Ausgerechnet eines der wenigen Medikamente, die bei schweren Covid-19-Fällen helfen, droht in der Schweiz auszugehen. Am Mittwoch wurde bekannt, dass die amerikanischen Behörden fast den gesamten Vorrat der nächsten drei Monate an Remdesivir aufgekauft haben. Das US Department of Health & Human Services verkündete dies mit stolzem Unterton auf seiner Website. Man habe 100 Prozent der Juli-Produktion und je 90 Prozent der August- und der September-Produktion aufgekauft. Andere Länder wie die Schweiz haben das Nachsehen. Der US-Pharmakonzern Gilead Sciences stellt Remdesivir her. Das Medikament soll die Virenlast im Körper eindämmen.

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