ABO+2019-07-20 16:00

Ein Weitgereister im Heimathafen

Am Samstag startet der FC Thun mit dem Heimspiel gegen Xamax in die neue Saison. Goalietrainer Patrick Bettoni hat eine Vergangenheit bei den Neuenburgern. Sein Herz schlägt aber vorbehaltlos für die Thuner.

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  • Roger Probst

Patrick Bettoni, Goalies haben den Ruf, etwas speziell zu sein. Was ist denn Ihre Macke?
(lacht) Meine Macke ist, dass ich keine Macke habe. Im Ernst: Ich wollte als aktiver Goalie immer alles im Griff haben, wohl auch um mich zu schützen. Wenn es nicht so lief, wie ich mir es vorstellte, dann habe ich schon mal zu einer Blutgrätsche angesetzt oder Bälle in den See gekickt. Ehemalige Mitspieler erzählen mir heute Geschichten von mir, die ich kaum glauben kann. Ich konnte einfach nicht verlieren. Das hat mich ab und an austicken lassen. Ich musste etwas älter werden, um zu begreifen, dass es nicht möglich ist, perfekt zu sein. Diese Erkenntnis hat mich auf dem Platz etwas milder gemacht.