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Nach illegaler PartyStadt beauftragt Polizei, unbewilligte Partys aufzulösen

Mehrere Hundert Personen feierten am Samstag auf der Schützenmatte. Nun beauftragt der Berner Gemeinderat die Kapo, Anlässe ohne Schutzmassnahmen zu unterbinden.

Am Samstag feierten mehrere Hundert Personen auf der Schützenmatte. Die Politik verurteilt ihr Verhalten.
Am Samstag feierten mehrere Hundert Personen auf der Schützenmatte. Die Politik verurteilt ihr Verhalten.
Leser-Reporter/ 20 Minuten

Am Wochenende sorgte eine illegale Party vor der Reitschule für Aufsehen. Bei der Kantonspolizei gingen in der Folge über Hundert Lärmklagen ein. Stadtpräsident Alec von Graffenried kritisierte am Montag die Partygänger harsch und auch mit dem Auftritt der Polizei zeigte sich der Politiker unzufrieden. Seiner Meinung nach «führen solche Anlässe direkt zurück in den Lockdown.»

Nun äussert sich die Regierung der Stadt Bern in einem Communiqué zu den Vorfällen. Darin verurteilt der Gemeinderat sowohl das Verhalten der Organisatoren als auch der Besucherinnen der illegalen Party auf der Schützenmatte. Die unbewilligte und ohne Schutzkonzept oder andere Schutzmassnahmen durchgeführte
Party sei verantwortungslos gewesen. Die Party widerspreche dem Gebot der Solidarität während der aktuellen Corona-Pandemie und verstosse gegen die Verordnung des Bundes zur Bekämpfung des Corona-Virus.

Um solche Veranstaltungen künftig zu verhindern, habe der Gemeinderat die Kantonspolizei beauftragt, unbewilligte Anlässe dieser Art im öffentlichen Raum frühzeitig zu unterbinden. Das Ziel sei, unbewilligte Veranstaltungen mit grossen Menschenansammlungen ohne die nötigen Schutzmassnahmen zu verhindern. Der Gemeinderat appelliert zudem an das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung, die Distanz- und Hygienemassnahmen weiterhin strikte einzuhalten.

ber