ABO+2018-12-06 06:00

Mitholz-Anwohner sollen in Kellern Schutz suchen

In Mitholz orientierten die Behörden die Bevölkerung am Mittwochabend, was sie bei einem Alarm im ehemaligen Munitionslager tun muss. Derweil geben die Bewohner die Hoffnung auf eine Zukunft nicht auf.

Das Mahnmal im Rücken: Ursula Künzi wohnt mit ihrer Familie direkt vor dem ehemaligen Munitionsdepot. Foto: Nicole Philipp

Das Mahnmal im Rücken: Ursula Künzi wohnt mit ihrer Familie direkt vor dem ehemaligen Munitionsdepot. Foto: Nicole Philipp

  • Marius Aschwanden

    Marius Aschwanden

Was Ursula Künzi gerade durch den Kopf geht, lässt sich nur schwer erahnen. Gebannt schaut sie nach vorn. Dorthin, wo Behördenvertreter in der Turnhalle von Mitholz erläutern, wie im Notfall das ganze Dorf evakuiert werden soll. Künzis Bauernbetrieb ist eines jener Häuser, die am nächsten beim ehemaligen Munitionsdepot der Armee liegen. Nur hundert Meter trennen die fünfköpfige Familie vom Sprengstoff, der noch immer dort begraben liegt.

Berner Zeitung